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Kartierung
der Flora des Kreises Plön (Nord-Teil)
Die Floristische Kartierung des Kreises Plön ist ein Projekt der "AG
Geobotanik für Schleswig-Holstein und Hamburg" (Neue Universität, Biologiezentrum
N 41a, 24098 Kiel) und wird unterstützt von der Landesstelle für
Vegetationskunde (Neue Universität, Biologiezentrum N 41a, 24098 Kiel), dem
Landesamt für Naturschutz und Landschaftspflege (Hamburger Chaussee 25, 24220
Flintbek) und dem Kreis Plön.
Das Projekt läuft seit 1991 und wird geleitet von Erik Christensen. Etwa 6
Botaniker beteiligen sich an der Kartierung, die ausschließlich ehrenamtlich
und unentgeltlich durchgeführt wird. Gemeinsame Exkursionen im Rahmen der AG
Geobotanik und die "Rundbriefe" sorgen für die nötige Kommunikation
innerhalb der Kartiergruppe. Es wird damit gerechnet, dass das Projekt
insgesamt ca. 25 Jahre dauern wird. Die gesammelten Daten sollen dann als
"Flora des Kreises Plön (N-Teil)" in den "Mitteilungen der AG
Geobotanik" veröffentlicht werden. Zwischenzeitlich fertiggestellte
Teilkartierungen werden aber schon vorher publiziert.
Bisher sind Berichte über die "Floren"
- des NSG "Nordteil
des Selenter Sees" (CHRISTENSEN 1994),
- des Flakschießplatzes Todendorf (CHRISTENSEN 1995),
- des NSG "Kleiner
Binnensee" (CHRISTENSEN & SACKWITZ 1997),
- der Gutsanlage von
Waterneverstorf (Park und Hofanlage) (CHRISTENSEN 1997),
- Flora und Avifauna des
NSG "Sehlendorfer Binnensee" (CHRISTENSEN, GRIMM &
SACKWITZ 2000),
- Flora des
Munitionsdepots 'Jägersberg' (CHRISTENSEN 2000, nicht veröffentlicht),
- des Geländes der
Blomenburg in Selent (CHRISTENSEN 2000),
- Flora des NSG
'Kronswarder und südlicher Teil des Großen Binnensees' und Avifauna des
Großen Binnensees (CHRISTENSEN & GRIMM 2003)
- Flora und Fauna des
NSG ‚Dannauer See und Umgebung‘ (CHRISTENSEN & VOSS 2004),
- Flora und Avifauna der
Stadt Lütjenburg und Umgebung (CHRISTENSEN & GRIMM 2006)
- Flora des NSG ‚Kossautal‘
erstellt worden.
Die Angaben über Funde von sehr seltenen oder bestimmungskritischen Sippen
werden der AG Geobotanik für ihre entsprechenden landesweiten Kartierungen
überlassen.
Die Kartierung dient einzig wissenschaftlichen Zwecken.
Die Kartierung erfolgt auf den von BERGMEIER (1992) erarbeiteten
"Grundlagen für floristische Kartierungen". Dazu wird jedes
Messtischblatt in 8 x 8 sog. "Elementarfelder" (EF) unterteilt, für
die dann jeweils durch Begehung der gesamte gesichtete Artenbestand an
Gefäßpflanzen (Phanerogamen) in "Feldlisten" notiert wird.
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